• Neuerscheinung: Imago hominis „Assistierter Suizid“ Heft 2/2022

    Editorial C. Sedmak Beihilfe zum Suizid: Können wir die Last tragen? Vier Fragen zum Urteil des Österreichischen Verfassungsgerichtshofes F.-J. Bormann Ärztliche Mitwirkung an Suizidhandlungen nach dem StVfG – moraltheologische Überlegungen K. Nestor Wunsch nach assistiertem Suizid? Von der Aufgabe, auf der Seite des Lebens zu stehen R. Klesse ‚Sterbehilfe‘ und ihre Auswirkungen auf Pflegeeinrichtungen und das Gesundheitswesen J. Cornides Assistierter Suizid (in) der österreichischen Rechtsordnung M. Memmer Suizid und Beihilfe zum Suizid – eine rechtshistorische Analyse

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  • Veranstaltung zur Ökonomisierung am 3. November 2022 in Zürich

    Einladung zum Podiumsgespräch Am Menschen versus am Markt orientiertes Gesundheitswesen Was wollen wir? Teil II Donnerstag, 3. November 2022, 15.00 bis 17.00 Uhr Linde Oberstrass, Saal im 1. Stock Universitätstrasse 91 8006 Zürich Tram Nr. 10 ab HB, Richtung Irchel Im Anschluss Apéro riche Podiumsteilnehmer/Inputreferate: Dr. med. Josef Widler, Präsident Ärztegesellschaft des Kantons Zürich «Globalbudget: Fluch oder Segen? Ich meine Fluch!» Dr. med. David Holzmann, StV. Klinikdirektor ORL, Universitätsspital Zürich «Ist unsere Gesundheitsversorgung zu teuer?» Samuel Vögeli, Pflegeexperte, Master in […]

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  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte: „Kein Recht auf Beihilfe zum Suizid“

    Die Richter des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in Straßburg betonen in ihrem Urteil vom 12. April 2022, dass es nach der Europäischen Menschenrechtskonvention kein Recht auf Beihilfe zum Suizid gibt, auch nicht in Form von konkreten Informationen oder der Unterstützung beim Suizid. Es verstoße nicht gegen die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK), wenn ein Land zum Schutz der Gesundheit, der Moral und der Rechte Anderer die Beihilfe zum Suizid verbiete. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ist eine Institution des Europarates, dem 47 europäische Länder angehören. […]

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  • Wunschmedizin – 3. Salzburger Bioethik-Dialoge

    Mehr Informationen unter https://www.salzburgeraerzteforum.com/salzburger-bioethik-dialoge-2022/

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  • Neuerscheinung: Sterbehilfe in Belgien

    Wer sich mit dem Thema «Sterbehilfe»[1] im weitesten Sinn befasst, wer in Gerichten, im Gesundheitswesen, in der Politik, in der öffentlichen Diskussion oder im privaten Umfeld damit zu tun hat, sich dazu äussert oder gar Entscheidungen trifft, sollte dieses Buch gelesen haben. Es zeigt die Wirklichkeit der «Sterbehilfe», wie wir sie aus den Medien in der Regel nicht erfahren. Belgische Ärzte und Pflegende, Philosophen und Ethiker berichten von ihren persönlichen Erfahrungen aus einer Gesellschaft, in der „Euthanasie“ vor 20 Jahren […]

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  • Neuerscheinung: Assistierter Suizid und Autonomie – ein Widerspruch?

    In verschiedenen Ländern wird ein »Recht auf assistierten Suizid« angenommen und rechtlich garantiert. Dies wird begründet mit der Annahme, Wünsche nach assistiertem Suizid seien wohlüberlegte, autonome und selbstbestimmte Entscheidungen. Der vorliegende Artikel stellt das vorherrschende Autonomieverständnis anhand grundlegender Erkenntnisse der Anthropologie, Kulturanthropologie, Psychoanalyse, Tiefenpsychologie, Entwicklungspsychologie, Psychiatrie und Psychotherapie infrage. Das Konstrukt der Freiverantwortlichkeit beim assistierten Suizid entspricht nicht der tatsächlichen Entwicklung suizidaler Krisen mit ihren nachvollziehbaren bewussten und unbewussten Motiven. Auch Entscheidungen zum assistierten Suizid erfolgen im zwischenmenschlichen Bezug. Anhand […]

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  • NEIN zur Widerspruchsregelung am 15. Mai 2022! NEIN zum geänderten Transplantationsgesetz

    Die Hippokratische Gesellschaft Schweiz setzt sich für eine vertrauenswürdige Transplantationsmedizin ein. Vertrauenswürdig kann Transplantationsmedizin nur dann sein, wenn die Organspende unverändert eine Spende bleibt. Denn der Begriff der «Spende» beinhaltet seine Freiwilligkeit, die in der persönlichen Entscheidung jedes Spenders liegt. Die Bereitschaft, Organe zu spenden, kann entweder durch einen Organspendeausweis festgehalten werden, oder der mutmassliche Wille hierzu ist den engsten Angehörigen bekannt und sie stimmen am Ende des Lebens einer Organspende zu. Diese Freiwilligkeit ist durch die heute gültige erweiterte […]

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  • Oberverwaltungsgericht für Nordrhein-Westfahlen: Kein Zugang zu Natrium-Pentobarbital zum Zweck der Selbsttötung – Verbot dient der staatlichen Schutzpflicht für das Leben

    In seinem Urteil vom 2. Februar 2022 kommt das Oberverwaltungsgericht Münster zu dem Schluss, dass das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) nicht verpflichtet ist, den Erwerb des Betäubungsmittels Natrium-Pentobarbital zum Zweck der Selbsttötung zu erlauben. Eine solche Erlaubnis diene nicht dazu, die notwendige medizinische Versorgung sicherzustellen. Bei Anwendungen eines Betäubungsmittels sei dies „nach höchstrichterlicher Rechtsprechung nur der Fall, wenn diese eine therapeutische Zielrichtung haben, also dazu dienen, Krankheiten oder krankhafte Beschwerden zu heilen oder zu lindern.“ Der Versagungsgrund schütze […]

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  • Organspende – Referendum mit über 64’000 Unterschriften eingereicht: Schweigen bedeutet nicht Zustimmung

    Nun wird das Volk über die Widerspruchs- regelung abstimmen können. Der Abstimmungstermin ist bereits auf den 15. Mai festgelegt. https://www.srf.ch/play/tv/sendung/tagesschau?id=ff969c14-c5a7-44ab-ab72-14d4c9e427a9 Pressemitteilung des Referendumskomitees vom 20.Januar 2022: https://organspende-nur-mit-zustimmung.ch/referendum-mit-ueber-64000-unterschriften-eingereicht-schweigen-bedeutet-nicht-zustimmung/   Trotz Corona-Pandemie, Weihnachts- und Neujahrsferien: Das Referendum eines breit abgestützten, überparteilichen Komitees war erfolgreich. Niemand hat beim Sammelprozess „dominiert“, sondern alle haben ihren wertvollen Beitrag geleistet. Am Donnerstag, den 20. Januar 2022, können der Bundeskanzlei über 64’000 Unterschriften übergeben werden. Damit soll verhindert werden, dass der vom Parlament und Bundesrat geplante Systemwechsel […]

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  • Für eine vertrauenswürdige Transplantationsmedizin

    Organspende ist ein Geschenk und muss freiwillig bleiben, daher: Nein zur Organspende ohne explizite Zustimmung! Argumente gegen die Änderung des Transplantationsgesetzes Das Parlament hat Ende Herbstsession 2021 eine grundsätzliche Änderung des Transplantationsgesetzes im Sinne einer «erweiterten Widerspruchslösung» verabschiedet. Künftig sollen prinzipiell allen Personen am Lebensende ihre Organe entnommen werden dürfen, sofern sie nicht zu Lebzeiten ausdrücklich der Organspende widersprochen haben oder ihre Angehörigen dies zum Todeszeitpunkt nicht tun. Gegen dieses Gesetz hat ein überparteiliches Komitee von Ärzten, Pflegefachleuten, Theologen, Juristen […]

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